Frankfurter Rundschau 11.4.2016
Staasttheater Wiesbaden:

„Auf wirklich höchstem Niveau war das, was Franziska Gottwald mit ihrer Hosenrolle des Ruggiero ablieferte, ein Mezzo mit Volumen und Tiefe und edlem Timbre.”
Stefan Schickhaus

 

Wiesbadener Kurier 11.4.2016
Staatstheater Wiesbaden:

„Franziska Gottwald, bereits in Köln bewährt in der Hosenrolle des Ruggiero, besingt mit feiner Melancholie die grünen Wiesen („Verdi prati“) und glänzt in den virtuosen Koloraturen der Arie ‚Sta nell’ircana pietrosa tana.’”

Volker Milch

 

bachtrack, 23.02.2015

"Franziska Gottwald is smooth and lyrical as Licisco, her sable-toned mezzo a marked contrast to the other female voices, her performance always committed and sincere. Licisco's "Nell'orror di notte oscura" was a particular highlight, coming (like Licisco's other aria, about love) almost as a hidden surprise from a character who turns out to be so much more than a mere factotum."

Charlotte Valori, Biondi's Baroque adventure: L'Oracolo in Messenia with Europa Galante, 23.02.2015. In: http://bachtrack.com/review-oracolo-in-messenia-biondi-barbican-february-2015.

 

planethugill, 21.02.2015

"Franziska Gottwald as the ambassador Licisco (a character who was rather more dramatically involved than one might have expected), gave some of the most poised, finely controlled stylish singing of the evening. Yes, the character's arias were sometimes there for little dramatic import, but Gottwald sang them so musically and in so involving way that you listened."

Robert Hugill, Pure entertainment - Vivaldi's L'Oracolo in Messenia at the Barbican, 21.02.2015. In: http://www.planethugill.com/2015/02/pure-entertainment-vivaldis-loracolo-in.html.

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8.12.2012

"Neben den grossartigen Koloratur-Zauberinnen Ann Hallenberg, Vivica Genaux, Romina Basso und der jungen Julia Lezhneva ist vor allem Franziska Gottwalds prächtiger Alt hervorzuheben [...]. Die aberwitzigen melodischen Abstufungen und die vertrackte Rhythmik dieses funkelnden Unikats [...] verschlagen einem den Atem."

Birgit Pauls, Vivaldis letzte Oper Fabio Biondi rekonstruiert "L′Oracolo in Messenia". In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.12.2012, Nr. 287, S. Z5.

 

Succès choral à La Chaise Dieu 2012

"L'alto Franziska Gottwald, dans le rôle de la suivante Irene, semble posséder toutes les qualités pour le rôle le plus musicalement abouti. Le timbre est somptueux, l'homogénéité sur toute la tessiture est confortable avec des notes de poitrines métallisées à souhait dans une palette de couleurs d'une grande richesse. La technique est très aboutie avec des trilles admirables. Mais c'est surtout l'engagement et la grande humanité de son interprétation qui ont ravi le public, suspendu à son chant dans le sublime air de l'aurore. Une grande et belle voix à suivre en raison d'un tempérament d'une belle sensibilité."

Hubert Stoecklin, La grande tradition de l'Oratorio outre Rhin. In: classiquenews.com, 27.8.2012.

 

Online Musik Magazin, 17.6.12

"Für die Rolle des Ruggiero verzichtet die Oper Köln auf einen Countertenor, verfügt mit Franziska Gottwald jedoch über eine Sängerdarstellerin, die mit ihrem warmem (sic!) Mezzo den Helden glaubhaft verkörpert. Große Momente gelingen ihr mit den eindringlichen Arien ‚Mi lusinga il dolce affetto’ [...] und ‚Verdi prati’ [...]. Hervorragend gelingen ihr auch die Koloraturen in der Gleichnisarie ‚Sta nell'ircana pietrosa tana’ im dritten Akt [...]."

Thomas Molke, Zauberoper ohne Zauber. In: Online Musik Magazin, 17.6.2012.

 

Operapoint, 18.6.2012

"Franziska Gottwald (Ruggiero) war ein Kunstgriff der Sängerauswahl: sie wurde zum Glanzpunkt des Abends. Nach anfänglichen kleineren Unsicherheiten in Di te mi rido – über dich lache ich (1. Akt), wobei aber schon ihre gute Atemtechnik bei den Triolen bemerkbar wurde, steigerte sie sich mit ihrem angenehmen Timbre immer mehr und erreichte mit Sta nell’ircana pietrosa tana... den Gipfel. In diesem musikalischen Kleinod meisterte sie – trotz des enorm schnellen Tempos – die unangenehmen Dreiklangsintervallen und geschwinden Noten mit vollendeter Bravour."

Dr. Olaf Zenner, Mit vollendeter Bravour. In: operapoint, 18.6.2012.

 

Süddeutsche Zeitung, 16.5.2012 

"Franziska Gottwald als Ariodante [...] Ihre erste große Arie (‚Con l'ali di costanza’) ist ein Virtuosenstück des Glücks, das Tempo atemberaubend. Die zweite große Arie ('Scherza in fida’) ist das tieftraurige Gegenstück – ein Mensch kurz vor dem Selbstmord. In ‚Dopo notte’ dann kehrt der Jubel wieder, angereichert ums Leid – größer, umfassender kann kein Menschenporträt sein, und Gottwald schafft das alles unangestrengt und nonchalant."

Reinhard Brembeck, Die neue Schlichtheit. In: Süddeutsche Zeitung, 16.5.2012 .

 

Nachtkritik.de,  14.5.2012

Franziska Gottwald brilliert als Ariodante

"[...] eine Leistung, die wohl einzig mit jener von Anne Sofie von Otter in den späten 1990er Jahren verglichen werden kann. Auch schauspielerisch von bewegender Präsenz, schafft Franziska Gottwald es scheinbar problemlos, die Wechselbäder der Gefühle nachvollziehbar zu machen [...]"

Charles Linsmayer, Die Ritter der Videokunst. Ariodante – Stefan Pucher gibt mit einem bildmächtigen Händel in Basel sein Operndebüt. In: nachtkritik.de, 14.05.2012.

 

Neue Züricher Zeitung, 15.5.2012

"Ariodantes verzweifelte Arie ‚Scherza infida’ im zweiten Akt und später das hinreissend triumphale ‚Dopo notte, atra e funesta’, von der Mezzosopranistin Franziska Gottwald mit herrlichen Koloraturen und anrührendem Gestus dargeboten, sind absolute sängerische Höhepunkte dieses Opernabends, der sich insgesamt auf hohem musikalischem Niveau bewegt."

Grosse Gefühle ohne Verfallsdatum, in: Neue Züricher Zeitung, 15.5.2012.

 

Opernwelt, Dezember 2011

Mozart: La Clemenza di Tito
"Franziska Gottwald war ein aufregender Sesto- feurig, leidenschaftlich, dabei elegant in der Linienführung; zudem die glaubhafteste Verkörperung einer Hosenrolle seid Langem."

Ingo Dorfmüller, Freude beim Publikum, Tristesse im Rathaus. In: Opernwelt, Dezember 2011, S. 70.

 

IOCO, 11.10.2011
 
Mozart: La Clemenza di Tito
"In ihrem Rollendebut als Sesto leuchtet Franziska Gottwald mal mit schwerelos zartem dann wieder kraftvollüppigem Mezzosopran das Wesen des Sesto sensibel aus. Sesto [...] ist Handlungszentrum der Oper. Ihre Koloratur-Arie Nr 9 [...] ist ein glanzvoller Höhepunkt an lyrischer Expressivität."

Viktor Jarosch, Kaiseroper im größten Gerichtsbau Preußens. In: IOCO, 11.10.2011

 

The operacritic, 20.05.2010

Handel: Tamerlano

"Sometimes, a performer dominates the stage irrespective of the importance of the character. It has nothing to do with scene-stealing; it just is, and Franziska Gottwald as Irene in the International Händel-Festspiele Göttingen's production of Tamerlano just is.

The lady has style, thanks to Erika Landertinger's costumes, and a wonderfully liquid alto voice which is all her own. From her arrival with her wheelie cabin bag - later revealed to contain her wedding clothes - she draws the eyes and ears, albeit not those of her intended, Tamerlano, as she prowls the stage with feline grace."


"Manchmal können bestimmte Darsteller die Szene einfach beherrschen, unabhängig von der Wichtigkeit der betreffenden Rolle. Es hat nichts damit zu tun, daß man das Rampenlicht für sich beansprucht, es ist einfach so. Diese Dame hat Format und eine wundervoll fließende Altstimme, die nur sie ihr eigen nennt. Vom ersten Auftritt an [...] zieht sie Augen und Ohren auf sich [...] mit der Art, wie sie mit katzenhafter Anmut über die Bühne streift."

Catriona Graham, Fine voices at the heart of Göttingen's Tamerlano. In: The opera critic, 20.05.2010 (dt. von FG)

 

Hannoversche Allgemeine Zeitung, 18.05.2010

Handel: Tamerlano
"Eine ganz besondere Note verleiht Franziska Gottwald als Irene dieser Inszenierung: Selten hat man in einer barocken Oper einen derart perfekten Vamp erlebt. Gegen diese Bühnenpräsenz können sich ihre Partner nicht immer behaupten. Dazu verfügt die Sängerin über einen bis in ungewöhnlich tiefe Lagen vollklingenden und dennoch koloraturenfreudigen Alt."
 
Michael Schäfer, Das Ende ist alles andere als happy. In: 
Hannoversche Allgemeine Zeitung, 18.05.2010.

 

Deutschlandradio, 27.3.2010

Theater Basel, Le Nozze di Figaro
"Den Cherubino als Inbild erotischer Reizbarkeit und Gereiztheit singt Franziska Gottwald mit einem betörend farbenreichen Mezzosopran."

Christoph Schmitz

 

klassikinfo, 27.3.2010

Theater Basel, Le Nozze di Figaro
"Als Spieltalent erwies sich Franziska Gottwald in der Rolle des Cherubino. So offenherzig wie linkisch, so aufdringlich wie verzweifelt. Und, als Figur des ‚verflixten Pagen’, erotischer Brennpunkt der Inszenierung. Mehr noch als zwischen den zwei Hauptpaaren funkt es zwischen dem hübschen Jungen und allen, die um ihn herum sind. Cherubino ist ein Lustobjekt ..."

Benjamin Herzog

 

operapoint, 26.3.2010

Theater Basel, Le Nozze di Figaro
"Eine glanzvolle Besetzung war Franziska Gottwald, die als Cherubino mehr als nur überzeugte: Hier trifft gewaltiges stimmliches Potential und Flexibilität auf enormes schauspielerisches Talent."

Isabell Seider

 

art-tv, 26.3.2010

Theater Basel, Le Nozze di Figaro
"Eine Entdeckung ist Franziska Gottwald in der Hosenrolle des Cherubino: Sie singt mit beinahe überirdischer Delikatesse – warm, feinfühlig und unheimlich erotisch."

Kaspar Sannemann

 

Abendzeitung, 27.12.2009

Das Weihnachtsoratorium unter der Leitung von Enoch zu Guttenberg
"Die strahlendste Stimme des Abends ist der Alt von Franziska Gottwald. Sie gibt den Arien Tiefe und Intensität. Ihr zuzuhören heißt, das Werk zu begreifen – als eine Feier des Glücks."

Arno Makowsky, Das Weihnachtsoratorium unter Leitung von Enoch zu Guttenberg. In: Abendzeitung München, 27.12.2009.

 

Mannheimer Morgen
 
„Farbigkeit ist auch ein Thema, das erwähnt werden muss, wenn wir über die Sängerin des Abends sprechen: Franziska Gottwald. In der Kantate ‚Arianna a Naxos’ und der Cavatina ‚Del mio core" (aus ‚L'Anima del Filosofo") fächert die sympathische Mezzosopranistin eine seltene Palette an stimmlichen Farben und charakterlichen Nuancen auf. Obwohl mit großem Stimmmaterial ausgestattet, gelingen ihr auch im unteren dynamischen Bereich zarte Töne, die sie in einer Beseeltheit zum Ausdruck bringt, die nahe geht. Wenn Gottwald singt, lebt nicht nur die Musik, sondern auch das Theatralische in ihr."
Stefan M. Dettlinger, Spuren des Schlingels. Schwetzinger Festspiele: ein exzellenter Haydn-Abend. In: Mannheimer Morgen, 18.05.2009.

 

Frankfurter Rundschau, 03.06.2009

"Die körperbetonten Kostüme der Zauberin Alcina (immer Herrin der Lage: Franziska Gottwald) sind eine Augenweide [...]. Im Zentrum des libidogesteuerten Treibens steht die Zauberin Alcina. Sie verhext und versext jeden, der in ihre Nähe kommt. [...] Wie einsam Alcina eigentlich ist, zeigt Franziska Gottwald [...] in ihrer mit dunklem Timbre belegten Arie im zweiten Akt."

Georg Rudiger, Verhext und versext. Vivaldis "Orlando furioso" als sinnliches Zauberspektakel am Theater Basel. In: Frankfurter Rundschau, 03.06.2009, S.32.

 

Opernwelt, Dezember 2008

Potsdam
Händel, Alcina
Gesangstechnisch wie in der vokalen Gestaltung überragend: Franziska Gottwald als Ruggiero. Diesem in allen Registern vollen, bei Übergängen stets fokussierten und mit allen Passagio-Wassern gewaschenem Mezzosopran kann niemand die Stirn bieten.

Albrecht Thielmann

 

Münchener Abendzeitung

Strahlender Mezzosopran: Franziska Gottwald im Prinzregententheater
"Welch eine Stimme! Während die PR Maschinerien der Shooting Stars heißlaufen, geht die junge Mezzosopranistin Franziska Gottwald, vier Jahre Ensemblemitglied in Weimar, quasi unter Ausschluss der Öffentlichkeit zielstrebig dem Zenit ihrer Kariere entgegen. Sie greift nicht vorzeitig nach den Fixsternen ihres Repertoires, sondern hält sich bei dem Gang durch die Institutionen alle stilistischen Türen offen. Bei aller Präsenz und Reaktionsschnelle des Kammerorchesters, es war der Abend der Franziska Gottwald. Mit raumfüllender, tragfähiger Stimme und tremolofreiem Mezzo-Timbre traf sie die dramatischen Affekte der Musik punktgenau, in der klagenden Trauer ebenso bewegend wie im seligen Glück."

Rüdiger Schwarz, Strahlender Mezzosopran: Franziska Gottwald im Prinzregententheater. In: Abendzeitung, 15.10.2005, S. 21.

 

Neue Zürcher Zeitung, 29.11.2004

„‚Er ist dahin, der Frühling meiner Blüte!’, singt Franziska Gottwald, und es ist ihr schwer zu glauben, so jugendfrisch klingt ihr perfekt geführter und in allen Registern leuchtender Mezzosopran. Beinahe kokett wirkten so ‚Bendas Klagen’ der Schwanengesang des Komponisten Georg Benda (1722-1795). Mit ihrer Sangeskunst vergoldete Franziska Gottwald ein [...] Meisterzyklus-Konzert in der [...[ Zürcher Tonhalle.“
Jürg Huber, Klassisches Mittelmass. Die Musica Antiqua Köln in Zürich. In: Neue Zürcher Zeitung, 29.11.2004.

 

Crescendo, 3. Jahrgang / Ausgabe 3

„Zur heimlichen Hauptrolle wird Cherubino durch Franziska Gottwald. Die Intensität der Gefühle und die glaubhafte Verkörperung eines mädchenhaften Knaben durch eine knabenhafte Frau machen sie, ganz im Sinne Mozarts, zum Ferment des tollen Spiels.“

Peter Sarkar

 

Süddeutsche Zeitung, 15.12.2003

„Ton Koopman führte mit seinem Amsterdam Baroque Choir & Orchestra in der Philharmonie Händels Oratorium ‚Der Messias’ auf. [...] Franziska Gottwald betörte mit ihrem ungewöhnlich dunklen Timbre, das hervorragend zu den stellenweise sehr tiefen Alt-Partien passte.“

Sibylle Kayser, Halleluja. In: Süddeutsche Zeitung, 15.12.2003, S. 40.

 

Frankfurter Rundschau,

„Auch in der Oper ‚Musik für die Lebenden’ von Gia Kancheli taucht eine solche Engelsstimme auf. Sie verkörpert sich in der Partie des knabenhaften Blindenführers, der in Weimar von Franziska Gottwald ähnlich ruhevoll-somnambul vorgetragen wurde wie Kancheli´sche Konzertpartien sonst von Maacha Deubner.“

Gerhard R. Koch, Still beharrliche Musik und pathetische Allegorien. In: Frankfurter Rundschau, 20.12.1999.

 

Concerto, Ausgabe 184

"[...] ebenso überzeugend seine Solisten, wobei in der neuen Folge neben Klaus Mertens der Altistin Franziska Gottwald ein besonderes Lob für Ausdrucksstärke und Stimmkultur gebührt."

behe

 

Kölnische Rundschau
"Die große Überraschung des Abends war die Mezzosopranistin Franziska Gottwald, die der Klage der Ariadne um ihren untreuen Theseus ihre Stimme lieh. Wenn sie ‚Ach kehre, kehre zurück’ (in Italienisch) sang, dann war das ein musikalisch korrekter Hilfeschrei von großer Ausdruckskraft. [...] Großen Beifall erntete die Sängerin, die der Bartoli zur Konkurrentin werden könnte.“

Curt J. Diederichs, Sopranistin mit Ausdruckskraft. Altmeister Joseph Haydn im Mittelpunkt der Schlosskonzerte. In: Kölnische Rundschau, 30.06.2003.