Franziska Gottwald ist in Marburg an der Lahn geboren. Schon Ende ihres Studiums für Gesang und Gesangpädagogik wurde die Mezzosopranistin für 4 Spielzeiten ein festes Ensemblemitglied am Deutschen Nationaltheater in Weimar, während gleichzeitig ihre Solokarriere begann.

Gastverträge mit Partien wie Cherubino und Sesto (Mozart), Ariodante und Ruggiero (Händel), Orfeo (Gluck), Hänsel (Humperdinck) oder Prinz Orlofsky (J. Strauss) u.v.a. führten Franziska Gottwald an die Opernhäuser in Seoul,Toulouse, Tokio, Venedig, Ferrara, Bilbao, Basel, Köln, Stuttgart, Hannover und Wiesbaden, an die Komische Oper Berlin und die Semperoper in Dresden.

Franziska Gottwald war Solistin mit so herausragenden Orchestern wie dem Gewandhaus Orchester Leipzig, dem Venice Baroque Orchestra, Europa Galante, dem Concertgebouw Orchestra, Ensemble Resonanz, dem Amsterdam Baroque Orchestra, Musica Antiqua Köln, Concerto Köln, den Bamberger Symphonikern, der Akademie für Alte Musik Berlin sowie dem NDR und MDR Sinfonieorchester.

Ihr Repertoire als Konzertsängerin umfasst dabei Werke des Barock über die Romantik bis hin zur Moderne. Auf Konzertreisen stehen Orchesterwerke wie, Dvorak’s Biblische Lieder, Mahlers 4. Sinfonie und Das Lied von der Erde, Verdi’s Requiem oder Berlioz’ Les nuits d’été ebenso auf dem Programm wie z.B. Mozart oder Händel Solo- Arienabende. So war die Mezzosopranistin u.a. zu Gast in den Konzerthallen von London, Madrid, Montreal, Amsterdam, Yokohama, Rom, Mailand, Florenz, Athen, Tel Aviv und Jerusalem, Stavanger, Zürich, Köln, München, Hamburg, Frankfurt, Leipzig oder Dresden sowie in Südafrika und Südostasien.

Die 1. Preisträgerin des Leipziger Bachwettbewerbs 2002 hat ebenfalls einen reichen Erfahrungsschatz im Bereich der historisch informierten Aufführungspraxis durch die langjährige Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Reinhard Goebel, Ton Koopman, Andrea Marcon, Fabio Biondi, Konrad Junghänel, Christoph Spering und vielen anderen.

Franziska Gottwald ist Solistin zahlreicher Radio, DVD und CD-Produktionen; genannt seien Merope von Vivaldi unter Fabio Biondi und L'Olimpiade: The Opera unter Markellos Chryssicos sowie die Aufnahme des Samson von Händel unter Nicholas McGegan.